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Jugendweihe

Freie Trauungen

Freie Zeremonie | Jugendweihe | Lebensereignis | Willkommen ins Erwachsensein | Freie Redner zur Jugendweihe | Rituale

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Jedes Frühjahr werden Kommunion, Konfirmation oder Jugendweihen gefeiert. Auch wenn das Bedürfnis nach Ritualen wieder zunimmt, fühlen sich einige Menschen mit den tradierten Festen unwohl.

Wir begleiten die Jugendlichen mit einer persönlichen Rede / Zeremonie zum Erwachsen werden. Dieser Tag oder diese Zeit ist ein großer Schritt für die jungen Leuten  – raus aus der Kindheit.

Wir möchten sie unterstützen, welche Herausforderungen, welche Träume und Wünsche sie vielleicht verwirklichen können.

Abschied nehmen von der Kindheit und einen neuen Lebensabschnitt mit Freude und Spannung annehmen. Eltern müssen lernen loszulassen. Ihrem Kind trotzdem nach wie vor zur Seite stehen, so dass die Herausforderung der Jugend verbunden mit Verantwortung und selbstständig mache Dinge in die Hand nehmen.

Letztendlich ist die Jugendweihe auch nur ein Ritual, dass uns helfen soll auf das Kommende vorbereitet zu sein.

Referenzen / Kommentare von unseren Jugendlichen :

Lukas: “Vielleicht der Einzugsmoment, der war cool. Als wir halt reingegangen sind, links und rechts die Eltern- und  Verwandten.”

Maud: “Am Anfang, dass so eine ganz große Spannung da war, als wir so in diesem Kreis mit meinen Gästen standen.”

Merle: “Meine Mutter ist in Tränen ausgebrochen, hat sie mir erzählt, und auch bei meiner Schwester habe ich sie weinen gesehen. Ja, für die ist das, glaube ich, was ganz Besonderes. Die hat das gleiche Gefühl, wie man selbst: Ja, jetzt wird sie erwachsen.”

 

In allen Kulturen, in allen Zeiten, sagt die Religionswissenschaftlerin Angelika Benedicta Hirsch, gab und gibt es Übergangsrituale, die den Wechsel von einem Lebensabschnitt in den nächsten begleiten. Neben dem Übergang vom Kind zum Erwachsenen geht es auch um Geburt, den Einstieg ins Berufsleben, das Schließen von Ehen und Lebenspartnerschaften und den Tod.

Rituale gestalten diese markanten Übergänge. Sie werden aus dem Alltäglichen herausgehoben und zu Momenten verdichtet, die sich tief in die Erinnerung einschreiben und damit den Lebensweg der Menschen strukturieren.

Diese einschneidenden Momente mit anderen zu teilen und zu feiern und der im Mittelpunkt stehenden Personen eine Rolle bewusst und öffentlich zuzuweisen – auch das gehört zu einem Übergangsritual.

Doch auch wenn die einzelnen Übergangsrituale sehr unterschiedlich gestaltet werden, manche fremd oder exotisch anmuten, besitzen alle eine gleiche, dreiphasige Struktur.

Angelika Benedicta Hirsch: “Die erste Phase ist das Abtrennen von dem Alten, es geht ja darum, was Neues zu beginnen, also muss das Alte beendet werden. Die dritte Phase ist das In-Besitz-nehmen des Neuen, und das Interessante ist, dass es eine Phase dazwischen gibt, wo das Alte nicht mehr richtig ist und das Neue noch nicht ist und das Paradebeispiel für diese Phase dazwischen, das ist die Pubertät.”

Angelika Hirsch: “Was das Krisenhafte an diesen Übergangssituationen ist, das ist dieser undefinierbare Übergang, diese Liminalphase, wie sie auch genannt wird, also diese Zeit auf der Grenze, wo ich nicht das Eine bin und nicht das Andere bin. Wo ich in einem Niemandsland bin und man ist nicht Fisch, nicht Fleisch.”

 GUTE GRÜNDE FÜR UNS

  • Jugendlichen im Kreis der Erwachsenen willkommen zu heißen
  • Der Abschied von  der Kindheit
  • Die Zeremonie soll dem Jugendlichen Stärke und Neugier aufs Kommende wecken
  • Die Zeremonie soll die Bindung von Eletern-Kind stärken und nicht trennen
  • Eltern und Paten können dem Jugendlichen durch die Pubertät begleiten
  • Die Zeremonie möchte in guter Erinnerung bleiben
  • Die Zeremonie möchten wir individuell mit dem jungen Mann oder jungen Frau gemeinsam gestalten